Die Energiepreiskrise im Jahr 2022 hat die Großhandelspreise massiv steigen lassen was bei den Energieversorgern zu Insolvenzen, Geschäftsaufgaben und Preiserhöhungen führte.
Die Herausforderungen der Energiewirtschaft sind im Jahr 2022 noch größer geworden. Um die Abhängigkeit von importierten, fossilen Energieträgern zu reduzieren und ein CO2-freies, strombasiertes Energiesystem zu etablieren, müssen die Netze ausgebaut und digitalisiert, die Erzeugung dezentralisiert
Mit Beginn der Energiepreiskrise im Lauf des zweiten Halbjahres 2021 hat sich bereits gezeigt, dass die Zeiten günstiger Energiepreise zu Ende sind. Durch den Russland-Ukraine-Krieg steht auch die Frage der Versorgungssicherheit in Frage, dies führt in der Bevölkerung zu großer Verunsicherung.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 4. März im Rahmen seines „Osterpakets“ zwei Gesetzentwürfe zur öffentlichen Konsultation vorgelegt. Die klima- und energiepolitischen Pläne der Ampel-Koalition nehmen mit diversen Änderungen bzw. Neuerungen im EEG und im Energiewirts
Seit Beginn des laufenden Jahres sind gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz (§ 41a EnWG) Energieversorger, die zum Ende des Vorjahres mehr als 200.000 Stromkunden beliefern, verpflichtet, Kunden mit eingebautem intelligenten Messsystem einen „Stromliefervertrag mit dynamischen Tarifen“ anzubieten.
Der Jahresbeginn ist nach wie vor von der Energiepreiskrise und vom Umgang damit geprägt und wird uns wohl noch einige Monate in Atem halten. Die Transformation der Energiebranche schreitet aber weiter ungebremst voran und verlangt von Energieversorgern, ihre Strategien neu zu bewerten, neue Geschäf